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Möbeltresor, Möbeleinbautresor, Möbelsafe: Effiziente Lösungen für maximale Sicherheit

Wer nach einem kleinen und unauffälligen Tresor sucht, denkt oft zuerst an einen Wandtresor. Wandtresore haben durchaus ihre Vorteile: Sie sind äußerst platzsparend und lassen sich leicht hinter Bildern oder anderen Dekorationsgegenständen verbergen. Allerdings setzt der Wandeinbau entsprechend dicke Wände voraus, die wenig kosteneffizient sind und deshalb kaum noch zum Einsatz kommen. Eine lohnenswerte Alternative und damit unsere Empfehlung ist der Möbeltresor.

Warum ein Möbeltresor?

Ein Möbeltresor ist nicht nur im Hotel, sondern auch in den eigenen vier Wänden sinnvoll. Er dient der sicheren Verwahrung von handlichen Wertgegenständen, wie etwa:

  • Bargeld
  • wichtigen Dokumenten im DIN A4-Format
  • elektronischen Gegenständen und Datenträgern
  • Münzen
  • Schmuck
  • Schlüsseln
  • usw.

Um diese vor neugierigen Blicken zu schützen, wird der Möbeltresor – der Name sagt es bereits – in einem Möbelstück versteckt bzw. verankert. Die gängigste Variante ist der sogenannte Schranktresor. Aber auch in Kommoden, Schreibtischen und Sideboards lässt sich ein Möbelsafe hervorragend integrieren, da er nur über eine geringe Außentiefe von ca. 40 cm verfügt. Zusätzlich sorgen Klappgriffe und innenliegende Scharniere dafür, dass die Einbautiefe optimal ausgenutzt wird.

Wann bieten Möbeltresore einen guten Einbruchschutz?

Um effizient im vorhandenen Mobiliar verbaut werden zu können, wird das Tresorgewicht in der Regel gering wie möglich gehalten. Kleine, einwandige Modelle wiegen meist unter 30 kg, sodass ein Versand via Paketdienst möglich ist. Neben der erforderlichen Größe bestimmt vor allem die entsprechende Sicherheitsstufe bzw. der Sicherheitsgrad, welches Mindestgewicht der Safe haben sollte. Es gilt: Je größer das Gewicht des Möbeltresors, umso höher ist sein spezifischer Sicherheitsgrad. Modelle mit gutem Einbruchschutz können durchaus 100 kg oder mehr auf die Waage bringen.

Wie sicher ist ein Möbeltresor?

Wie viel Schutz ein Möbelsafe tatsächlich bietet, hängt vom individuellen Widerstandsgrad ab. Hier ist vor allem auf eine entsprechende Zertifizierung zu achten. Zusätzlich gilt: Je massiver das Möbelstück und je stärker die Verankerung an der Rückwand oder am Fußboden des Gebäudes, umso mehr Einbruchschutz wird gewährleistet.

Bietet ein Möbeltresor ausreichend Feuerschutz?

Ähnlich wie der Einbruchschutz kann auch der Feuerschutz beim Möbeltresor stark variieren. Verschiedene Normen und/oder Zertifikate geben Auskunft darüber, welche Brandsituationen erfolgreich getestet wurden – diese können Sie hier einsehen. Sogenannte „feuerhemmende“ Tresore bestehen aus nicht brennbaren Materialien, die dafür sorgen, dass die Flammen nicht direkt in den Innenraum schlagen können. Für einen möglichst langanhaltenden Feuerschutz ist außerdem zu beachten: Je dicker die Wandung, umso länger kann der Tresorinhalt vor Brandschäden geschützt werden.

Um Garantie dafür zu haben, dass Ihre Wertsachen in einem Brandfall über eine bestimmte Zeit unversehrt bleiben, muss der Möbelsafe eine normierte Brandschutzprüfung bestehen (z. B. EN 15659, NT FIRE 017 oder EN 1047). Durch die entsprechende Klassifizierung wird gekennzeichnet, wie gut der Möbeltresor gegen Feuer isoliert ist.

Mehrwandige Möbeltresore für einen umfangreichen Feuerschutz

Ein überwiegender Teil der mehrwandigen Möbeltresore ist in die Kategorie „feuerhemmend“ einzuordnen. Höherwertige Schränke können Ihre Papiere und Wertsachen bis zu einer Stunde lang vor Feuer schützen. Wer einen noch besseren Feuerschutz benötigt (z.B. 90 oder 120 Minuten), der muss damit rechnen, dass der Möbelsafe entsprechend größer wird. Ein umfassender Feuerschutz ist – ähnlich wie ein starker Einbruchschutz – immer mit einer gewissen Tresorgröße verbunden.

Doch Achtung: Feuergeschützt bedeutet nicht feuerfest! Bei einem starken Brand wird der Möbelsafe entweder zerstört oder stark beschädigt. Daher wird er nach einem Brand nicht mehr über das ausgewiesene Schutzniveau verfügen – elektronische und mechanische Teile sind dann oft nicht mehr funktionsfähig. Deshalb muss oft ein Tresortechniker gerufen werden, um den Safe zu öffnen.

Wie viel Sicherheit bieten kompakte Schranktresore?

Je kompakter die Konstruktion sein soll, umso schwieriger wird es, einen hochwertigen Einbruch- und Feuerschutz zu gewährleisten. Zwar gibt es kleine Möbelsafes mit nur 40 mm Wandstärke und zertifiziertem Widerstandsgrad IV nach EN 1143-1, jedoch sind diese Modelle aufwändig konstruiert und daher kostenintensiv. Dafür können diese Schränke aber sowohl als Möbeltresor (z.B. im Kleiderschrank) als auch als freistehende Variante genutzt werden.

Möbeltresor einbauen – wie befestigt man einen Möbelsafe richtig?

Neben der gängigen Bodenverankerung bieten Möbeltresore fast immer auch die Möglichkeit, an der Möbelrückwand befestigt zu werden. Dadurch ist ein fachgerecht montierter Möbeltresor trotz seines verhältnismäßig geringen Eigengewichts sehr gut gegen Diebstahl geschützt. Voraussetzung sind eine stabile Montagefläche (Wand oder Boden) sowie dafür angepasste Dübel und Schrauben, die über eine gute Festigkeitsklasse verfügen.

Verankerungsmaterial zur Befestigung in Beton kann gleich mitbestellt werden, für andere Boden- oder Wandzusammensetzungen sind ggf. eigene Dübel erforderlich.

Interessantes Hintergrundwissen zu den verschiedenen Sicherheitsstufen, Widerstandsgraden sowie Tresorschlössern haben wir im Bereich Wissenswertes für Sie gesammelt. Sie haben weitere Fragen zum Thema Schrank- und Möbeltresor? Dann sprechen Sie uns an. Unsere erfahrenen Mitarbeiter helfen Ihnen gern weiter.

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